Business Moderation: "Die Mindmap"-Methode

Business Moderation: „Die Mindmap“-Methode

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Moderationsmethoden: Heute: „Die Mindmap“

So. Diesmal stelle ich euch als Methode der Business Moderation die „Mindmap“ (nach Tony Buzan) vor.

Das obige Bild ist übrigens ein Mindmap, das etliches darstellt, das mit mir zu tun hat. 🙂 Liebe frühere KollegInnen haben es als Abschiedsgeschenk für mich, die Ms. Mindmap, gebastelt. Kreativ, nicht wahr?

Doch nun zur Methode selbst: Mind-Mapping ist eine „etwas andere“ Technik im Rahmen einer Business Moderation um etwas auf- und mitzuschreiben bzw. auch, um den Workshop zu designen.

Diese Methode ist dem Hin- und Herhüpfen von Gedanken angepasst (ähnlich der Gehirnfunktion) und dennoch ein geordnetes, übersichtliches und wiedererkennbares Ganzes (vergleichbar mit einer Landkarte).

Business Moderation: Landkarte

Business Moderation: Unterwegs auf der Mindmap

Mind-Mapping eignet sich besonders um Ideen zu generieren, Gedanken zu strukturieren, Zusammenhänge zu erkennen und Vorträge/Diskussionen mitzuvisualisieren.

Hierzu notierst du die Ideen deiner TeilnehmerInnen in der Mindmap-Struktur auf eine Pinnwand.

Das heisst:

  • Zentrum (Thema)
  • Hauptäste (übergeordnete Aspekte)
  • Nebenäste (Gedanken zu den Hauptästen – können auch ungeordnet kommen und dann zugeordnet werden)
Business Moderation: Mindmap

Business Moderation: Eine Mindmap

Zeitaufwand: mindestens 10 Minuten

Wichtig beim Mind-Mapping ist es, leserlich zu schreiben, wenige Wörter auf möglichst waagrechte Linien zu packen und die Äste von innen nach außen wachsen zu lassen.

Die Vorteile des Mind-Mappings für eine Business Moderation sind, dass das Ergebnis aus der Diskussion heraus entstehen kann, die Mindmap offen ist für Ergänzungen, beliebig endbar und die Zusammenhänge gut sichtbar sind.

Nachteile sind wiederum die ungewohnte Struktur und, dass es anfangs schwierig für dich sein könnte, dir den Platz auf der Pinnwand gut einzuteilen und alles richtig zuzuordnen.

Unterstützend kannst du beispielsweise mit bunten Kärtchen/großen Post-Its arbeiten (wähle allerdings verschiedene 3 Farben für das Thema, die Hauptäste und die Gedanken/Nebenäste), die du später, wenn notwendig, besser verschieben kannst.

Und wenn du’s z.B. für Seminar- oder Workshop-Design am Computer verwenden willst, dann empfehle ich dir das kostenfreie Programm „Freemind“. Mein Sohn schwört zudem auf XMind.

Soviel zum Thema „Mindmap“ – ich hoffe, du fandest den Beitrag spannend und hilfreich! Beim nächsten Mal werden wir uns gemeinsam die „Fish-Bowl“ ansehen!

Liebe Grüße
Birgit